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Goldene Ehrenplakete für Annelu Knoth |
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„In besonderer Weise Ehrenamt hochhalten"
Bad Dürkheim: Bei Sportlerehrung der Stadt Goldene Ehrennadel für Anna Luise Knoth und Dieter Conrad - DHC erhält Bronze
Anna Luise Knoth und Dieter Conrad sind bei der Sportlerehrung der Stadt am Freitagabend für über drei Jahrzehnte ehrenamtliches Engagement im Vorstand von Sportvereinen von Bürgermeister Wolfgang Lutz mit der Stadtehrennadel in Gold ausgezeichnet worden.
Der Dürkheimer Hockey Club wurde für vorbildliche Jugendarbeit mit der Bronzenen Ehrennadel bedacht. Ein überregionaler sportlicher Erfolg ist die Voraussetzung, um mit einer der drei Kategorien der Sportehrenplakette der Stadt ausgezeichnet zu werden.
In „besonderer Weise das Ehrenamt hochhalten" wolle die Stadt mit der Verleihung der Stadtehrennadel, schickte der Bürgermeister der Ehrung von Knoth und Conrad voraus. Die Ehrennadel war eigens kreiert worden, um besondere Leistungen zu belohnen.
Anna Luise Knoth war 35 Jahre lang in verantwortlichen Positionen beim TV Bad Dürkheim engagiert. „Sie gilt als die gute Seele des TVD", sagte Lutz in seiner Laudatio. Dieter Conrad war 33 Jahre lang in den verschiedensten Funktionen im Vorstand der Sport- und Kulturgemeinschaft (SKG) Grethen aktiv. „Er ist das lebende Archiv der SKG", lobte Lutz.
„Wenn man über Jahrzehnte hinweg die erste Geige im Hockey spielen kann, muss die Arbeit an der Basis stimmen", betonte Lutz bei der Übergabe der Bronzenen Ehrennadel an die Vorsitzende des Dürkheimer HC, Christine Seibold-Purps. 16 Trainer und Co-Trainer mit Trainerlizenz leisteten diese „legendäre Jugendarbeit". Die Auszeichnung sei für „besondere sportliche Leistungen außerhalb von Meisterschaften" gedacht, so Lutz.
Ein besonderes Rahmenprogramm hatte sich der amtierende Deutsche Meister im Feldhockey, die Jugend B des DHC, mit ihrem Trainer Heiner Dopp ausgedacht. Mittels eines Geschwindigkeitsmessers hinter dem Tor wurde demonstriert, welches Tempo der Ball mitunter erreichen kann. Lutz und Beigeordneter Theo Hoffmann durften sich versuchen, ihre Technik reichte aber nur für „lahme Enten."
Weit mehr als ein Drittel aller Dürkheimer, nämlich 7748 Personen, davon 2679 Kinder und Jugendliche, sind Mitglied in einem Sportverein der Stadt, hatte Bürgermeister Lutz in seiner Eingangsrede aufgelistet. Das Engagement der Übungsleiter wirke auch bei der Persönlichkeitsbildung ihrer Schützlinge mit. „Der Stadt ist das 80.000 Euro pro Jahr an direkten Fördermitteln wert", zählte der Bürgermeister auf. Mehr als 340.000 Euro kämen mit dem Unterhalt von Sportstätten zusammen.
Die Rockband „Get Fat" der Musikschule unter Leitung von Andreas Seibert lieferte den musikalischen Part. Beeindruckend war die Vorführung der TVD-Leistungsturnerinnen unter Trainerin Elisabeth Heilmann.
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