TV Dürkheim 1860 e.V.
TV Dürkheim 1860 e.V.

1. Hilfekurs beim TVD

1. Hilfekurse werden beim TVD seit 2017 jährlich in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz angeboten. Alle Trainer/innen und Mitglieder des TVD´s können hier teilnehmen.

Die Kurse finden i.d.R. im Februar statt. Sprechen Sie uns an!

 

Info: sport(@)tv-duerkheim.de (Mark Sammet)

 

 

Bericht vom 3. Hilfe-Kurs 2019:

Der diesjährige Kurs in Erster Hilfe fand am 9.2. von 9 Uhr bis 17 Uhr im Gymnastikraum statt. Er war mit 18 Teilnehmern zwischen 16 und 80 Jahren sehr gut besucht und alle haben sehr viel daraus mitgenommen und zudem noch eine Menge Spaß gehabt.

Egal, ob beim Anlegen von Verbänden wie z.B. bei Kopf-, Arm- und Beinverletzungen oder auch nur einer Schnittwunde am Daumen oder ob beim Wiederbeleben mit der Puppe anhand des Defibrillators oder bei der stabilen Seitenlage. Der Kurs war sehr kurzweilig und jeder Teilnehmer hat am Ende des Tages wichtige Erkenntnisse für sich mit nach Hause genommen.

Der nächste Kurs folgt bestimmt! :-))

Mark Sammet

 

Eine Teilnehmerin, als Sportlerin in der Frauengymnastik aktiv, war sehr angetan vom Kurs. Sie wollte ihre Kenntnisse auffrischen, um im Straßenverkehr ein besseres Gefühl zu haben, denn der letzte Kurs lag bei ihr 12 Jahre zurück. Sie fand es sehr gut, dass an diesem Samstag Theorie und Praxis fließend ineinander übergingen. Alle TeilnehmerInnen hatten Gelegenheit, neben „Klassikern“ wie der stabilen Seitenlage oder Herzdruckmassage auch das Abziehen eines Motorradhelms und den Umgang mit dem „Defi“ zu üben. Dass es das einzig und absolut richtige Verhalten wiederum manchmal gar nicht gibt und einem Menschen in einer Notsituation auch mit Zuwendung meist schon sehr geholfen ist, ist ihrer Meinung nach ein wichtiger Aspekt.

Besonders in Erinnerung bleiben werden ihr die Aufgabenstellungen, bei denen schauspielerisches Talent gefragt war: Eine Person musste eine vorgegebene Notsituation simulieren, andere eine „Diagnose“ stellen und über angebrachte Hilfemaßnahmen entscheiden, wieder andere deren Verhalten kommentieren.

Die Kursleiterin habe es zudem bestens verstanden, der gemischten Altersstruktur gerecht zu werden und alle einzubinden. Die jungen Leute, so die Teilnehmerin, die übrigens früher mal im Jungendrotkreuz tätig war, haben gute Ideen und z.B. bei den Verbänden durchaus kreative Lösungen eingebracht. Der Kurs habe Freude und Spaß gemacht und ihrer Meinung nach ist es eine super Idee, dies im Verein regelmäßig anzubieten.

Marion Kling

 

Bericht vom 1. Hilfe-Kurs 2017:

„Ansprechen – anfassen – anschauen, ich hole mir die Informationen, die ich brauche.“ Dieser Merksatz war am vergangenen Samstag gefühlte 50 Mal im Gymnastikraum der Turnhalle des TV Dürkheim in der Eichstraße zu hören. Und nicht ohne Grund wiederholte Rolf Pfister, beim DRK Bad Dürkheim zuständig für die Breitenausbildung, ihn einem Mantra ähnlich immer wieder, fasst er doch zusammen, was sogenannte Erst- oder LaienhelferInnen im Fall des Falles beachten müssen: Eine offensichtlich hilfsbedürftige Person zunächst laut ansprechen, sie sodann vorsichtig anfassen, um festzustellen, ob sie bei Bewusstsein ist, oder um beispielsweise bei einem Schock beruhigend auf sie einwirken zu können, und sie zudem stets genau anschauen, um Veränderungen des Zustandes sofort erfassen und angemessen darauf reagieren zu können.

Wo so viele Menschen sich sportlich betätigen wie beim TVD, da bleiben kleine oder größere Verletzungen im Training und bei Wettkämpfen nicht aus, welche die ÜbungsleiterInnen und HelferInnen angemessen versorgen sollen. Und auch die immer zahlreicheren älteren Semester im Verein lassen es angeraten sein, auf Ausnahmesituationen wie eine Herzattacke vorbereitet zu sein. Hängt da doch seit kurzem ein Defibrillator im Haus, aber wie um Himmels willen bedient man den???

Mit einer kurzweiligen Präsentation, aufgelockert durch anschauliche Kurzfilme und humorvolle Einlassungen („Ich werde Sie ab und zu mal aufs Glatteis führen!“) und unterbrochen durch praktische Übungsphasen führte Rolf Pfister die 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmer den ganzen Tag lang durch die zahlreichen Themen der Ersten Hilfe. Da wurde über Notrufnummern und Kostenübernahme spekuliert, der lebensrettende Griff und die stabile Seitenlage durchgeführt, alle möglichen Körperteile wurden gegenseitig mit dramatisch aussehenden Verbänden versehen und zu guter Letzt wurde mit einem Puppentorso die Herz-Lungen-Wiederbelebung geübt. Letzteres war sicher der am meisten angstbesetzte Punkt des Lehrplans. „Was, so tief reindrücken?“ – „Lieber durch den Mund oder durch die Nase beatmen?“ Rolf Pfister rät zum Weg über die Nase. Dass im Fall eines Falles der „Defi“ uns tatsächlich per gesprochenen Anweisungen durch die Wiederbelebungsmaßnahmen leiten würde, hat eine gewisse Beruhigung verströmt und dass wir den Stromstoß keinesfalls auslösen sollen, wenn Wasser im Spiel ist, werden wir sicher nie vergessen.

„Das war ein guter Kurs!“ – „So was sollten wir regelmäßig durchführen!“ Zwar hoffen alle 14 letztlich, dass sie nie in die Lage kommen, das Gelernte in die Tat umsetzen zu müssen, aber wenn der Fall eintreten sollte, werden sich sicher alle ein Herz fassen und beherzt handeln, um möglichen Schaden von einer Person abzuwenden. Ansprechen – anfassen – anschauen…

Marion Kling

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